Kategorie: Bildung

  • Kultur des Teilens – (Kurze Doku vom #OERCamp in Hamburg)

    Kultur des Teilens – (Kurze Doku vom #OERCamp in Hamburg)

    Gestern nahm ich am #OERCamp in Hamburg teil und habe eine Session zum Thema Kultur des Teilens angeboten.

    Damit wollte ich zwei Dinge erreichen:

    1. Über das Konzept „Kultur des Teilens“ sprechen, es aufbrechen und problematisieren. Ich wollte über das Verständnis sprechen und darüber, in welchem Zusammenhang es mit OER steht.
    2. Über das tatsächliche Teilen als Praxis sprechen. Wo und wie wird geteilt?

    Das Interesse war groß und nach 45 Minuten hatten wir ein großes Spektrum an Themen behandelt. Ich stelle unten die Fotos der Flipcharts ein, ohne weitere Auswertung, als Roh-Material zum Weiterdenken. Hier ist noch der Link zur Live-Dokumentation während der Session.

  • Rückblick Think Tank – neue OE "Visionäre für die Lehre"

    Rückblick Think Tank – neue OE "Visionäre für die Lehre"

    +++Update 21.02.2020+++

    Die Toepfer-Stiftung hat nun auch eine Zusammenfassung veröffentlicht.

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    Gestern nahm ich am allersten Think Tank teil, bei der es um das Mit-Denken und Mit-Gestalten einer neuen Organisationseinheit (OE) für die Hochschullehre ging. Zu den Hintergründen des Vorhabens – man legt Wert darauf, dass es kein „Projekt“ ist, gibt es hier eine Webseite. Es geht dabei in erster Linie des Qualitätspakts Lehre (QpL), der von 2011-2020 mit ca. zwei Milliarden EuR über 300 Hochschulen in Deutschland bei der Innovation und Verstetigung der Lehre unterstützte. Das Ende des QpL steht nun unmittelbar bevor und es ist noch nicht hinreichend klar, wie es nach 20202 weitergeht. Es ist also Druck auf dem Kessel, wie in diesem Gastbeitrag von Marco Winkzer deutlich wird.

    Entsprechend groß war dann auch das Interesse an den von der Toepfer Stiftung gGmbH organisierten bundesweiten Think Tanks. Für den Termin Köln gab es 91 Anmeldungen, verbunden mit der Herausforderung, daraus eine Gruppe zu machen, in der Statusgruppen und Hochschultypen gleichmäßig repräsentiert sind. In den morgendlichen Aufstellungsrunden konnte man erkennen, dass das ganz gut gelungen ist.

    Die Toepfer Stiftung hat den Zuschlag für den Aufbau der neuen OE bekommen und hat sich für ein – zumindest am Anfang – partizipatives und dialogorientiertes Vorgehen entschieden. Das zog sich durch den ganzen Tag und die beiden Moderator*innen Amir Madany Mamlouk und Sabine Rein gab ihr Bestes, Dialog und Arbeitsphase in einer guten Balance zu halten.

    Ich kann hier keine vollständige Dokumentation des Tages bieten, dafür verschiedene Zwischenstände, mit denen sich erschließen lässt, wie die Diskussion gelaufen ist. Auf der Webseite bevor-es-losgeht werden fortlaufend auch Dokumente aus den Think Tanks veröffentlicht – ganz der selbstauferlegten Orientierung an Partizipation.

    Wir haben sowohl analog als auch digital – mit Padlet Runde 1 und Runde 2 – gearbeitet.

    Ergebnis der Brainstorming-Phase und der Speed-Interviews
    Wünsche für die Gestaltung der Förderverfahren der neuen OE
    Weitere Überlegungen zur Gestaltung der Förderung
    Wie sollte die neue OE den Wissenstransfer organisieren?
  • Monatsnotiz Januar

    Monatsnotiz Januar

    Nein, offiziell hat noch nicht die neue Dekade begonnen, sondern „nur“ ein neues Jahr. Ich bin direkt mit einem Podcast (den ich noch veröffentlichen werde) gestartet.

    An der FernUni war und bin ich für die neue Weiterbildungs-GmbH beratend tätig und unterstützte bei der mediendidaktischen Grundlegung. Aus dieser heraus sollen sich dann vielfältige modulare Angebote ableiten. Ich versuche dabei einerseits die Besonderheiten der FernUniversität als „Universität der zweiten Chance“ zu berücksichtigen und auf die Besonderheiten der heterogenen Zielgruppe zu achten, als auch neue Ansätze aus der Arbeitswelt (New Work, Workplace Learning) miteinzubeziehen.

    Für den Master-Studiengang Bildung und Medien: eEducation stand eine Re-Akkreditierung an. An dem bewährten Konzept der Vermischung von bildungswissenschaftlichen Theorien und medienpädagogischer Praxis wird nicht viel geändert. Es ging eher darum, wie auch zukünftig neue technologische Innovationen systematisch in den Studiengang einbezogen werden.

    Ebenfalls für die FernUni habe ich mit meinem Team das erste Barcamp.Digital veranstaltet. Der Termin an einem Freitag-Abend war im Nachhinein nicht optimal und wird bei einem weiteren Durchgang auch geändert. Inhaltlich war es trotzt kleiner Gruppe spannend und es wurden viele Themen angeschnitten. Mittlerweile bin ich auch auf die Webseite unhangout vom MIT aufmerksam gemacht worden, das extra für digitale Barcamps entwickelt wurde.

    Weitergearbeitet habe ich auch am Bildungs-Hackathon „HackUcation“, der am 07. März an der FernUniversität stattfindet. Mittlerweile trudeln die Anmeldungen ein und auch das Programm steht.

    Für die HFD-Summerschool war ich zu einem Planungstreffen in Berlin. Da dieses Format nun schon mehrere Male stattgefunden hat, können wir auf viel Bewährtes zurückgreifen. Wir versuchen auch, die Anmerkungen aus der Evaluation aufzugreifen und in das Programm zu integrieren.

    Auch vom HFD kam die schöne Nachricht, dass meine Einreichung für den Sammelband „Digitalisierung in Studium und Lehre gemeinsam gestalten“ angenommen wurde. Bis zum 30.04.2020 darf ich nun meinen Beitrag mit dem (Arbeits-)Titel „Hochschulbildung und Digitalisierung – Entwicklungslinien und Trends für die 2020er Jahre“ ausarbeiten. Wer mitlesen und mitkommentieren möchte, hier gibt es ein Arbeitsdokument.

    Beim MERTON-Magazin wurde meine Kolumne „Pädagogik der Bevormundung“ veröffentlicht, in dem ich mich kritisch mit zwei einflussreichen Strömungen der Digitalisierung von Hochschulbildung auseinandersetze.

    Was steht an?

    Am Donnerstag werde ich an einer Think-Tank-Veranstaltung zum neugegründeten Vorhaben Lehre hoch n in Köln teilnehmen. Es geht um die Stärkung der Hochschullehre, um weitere Vernetzung und um gemeinsame Entwicklung von Programmen und Initiativen. Ich bin gespannt, wie der Think Tank abläuft und werde hier im Blog eine Zusammenfassung veröffentlichen.

  • Das (erste) Barcamp.Digital an der FernUniversität

    Das (erste) Barcamp.Digital an der FernUniversität

    Vor einigen Monaten bin ich bei Twitter auf #L2D2 aufmerksam geworden. Dahinter verbirgt sich die Idee, ein hochschulübergreifendes Lehrexperiment „Lernen und Lehren unter den Bedingungen der Digitalisierung und Digitalität“ durchzuführen. Kurz entschlossen, sagte ich meine Teilnahme zu und bereitete ein für die FernUniversität typisches Online-Seminar vor. Das wurde Anfang November per Adobe Connect durchgeführt mit einer Resonanz, die mich und das Team an der FernUniversität sehr überrascht hat. Es waren knapp 200 Personen, die sich zur Diskussion zu Bildung und Digitalisierung zusammenfanden. Die Standorte außerhalb der FernUni konnten in ihren physischen Räumen diskutierten und schalteten sich davor und danach in das virtuelle Klassenzimmer, währen die FernUni-Studierenden komplett online arbeiteten. Das gestaltete sich angesichts der Teilnehmendenzahl als herausfordernd. Nichtsdestotrotz wurde lebhaft diskutiert und zeigte auf einen generellen Bedarf an digitalen Austauschformaten.

    So entstand die Idee, ein Barcamp Digital an der FernUniversität, d.h. nicht in den analogen Räumen, sondern virtuell, durchzuführen.

    Am Freitag ist es soweit und hier gibt es alle Infos dazu.

  • Monatsnotiz Dezember

    Monatsnotiz Dezember

    Diesmal schaffe ich es früher als im letzten Monat, meine Aktivitäten zusammenzufassen und zu reflektieren.

    Begonnen hat der letzte Monat des Jahres für mich in Nizza, wo ich am Kick-off Meeting eines neuen EU-Erasmus+-Projekts teilnahm. Es geht um Open Science und die dafür benötigten Kompetenzen. Diese sollen mittels offener Online-Kurse und Badges abgebildet und gefördert werden. Bald ist auch die Webseite online und damit auch mehr Informationen zu den Zielen und Maßnahmen verfügbar. Für den Anfang tut es auch dieser Tweet.

    https://platform.twitter.com/widgets.js

    Teilnehmen durfte ich auch am kleinen und feinen Abschluss-Event des MediaMatters!-Projekts in Flensburg. Die enge Verknüpfung von Medienbildung und Schulentwicklung finde ich immer sehr spannend und habe die Veranstaltungen der letzten Jahre, insbesondere die Flensburg Winterschool als etwas sehr Bereicherndes wahrgenommen. Hier hat sich eine gut vernetzte Community aus engagierten Menschen mit dem Ziel Pädagogik in die Digitalität zu überführen, versammelt. Ich hoffe, dass es in irgendeiner Form weitergeht und die Arbeit sich verstetigt.

    An der FernUniversität wurde Weihnachten teamintern gefeiert und das Büro wurde auch entsprechend umdekoriert.

    Inhaltlich habe ich an der Vorbereitung zweier Events, die im Frühjahr 2020 stattfinden, gearbeitet: das Barcamp.Digital und den Hackathon. Dazu wird es in Kürze auch noch mehr Infos zum Ablauf geben.

    Im Dezember ist dann auch endlich das Buch „Machen MOOCs Karriere? Eine praxisnahe Reflexion über Erfahrungen von Unternehmen“ bei Springer erschienen, das ich zusammen mit Christian Friedl herausgebe.

    Ein neues Podcast-Projekt habe ich begonnen, bei dem ich über Themen, die im Dunstkreis meiner Arbeit zu Bildung, Pädagogik und Digitalität anfallen, laut mit anderen nachdenke.

    Weinachten ging dann auf wieder schnell rum und im neuen Jahr bin ich auch unfallfrei gelandet :=)