Kategorie: Bildung

  • Kann ich nebenbei noch studieren?

    dies ist die Frage, mit der die Welt am Sonntag in ihrer aktuellen Ausgabe einen Artikel überschreibt, der sich mit Motivation und Wille beschäftigt. Hintergrund ist der Willenstest, den wir vor knapp fünf Jahren ins Netz stellten zur Analyse individueller Motivation. Am Ende werden Strategien zur Verbesserung des Lernverhaltens vorgeschlagen, im Sinne von Inputs zur Reflexion.
    Das Fernstudium ist durch die räumliche Trennung und der damit hohen Eigenverantwortung der Studierenden geradezu prädestiniert für einen Willenstest. Entsprechend hoch sind auch die Teilnehmerzahlen, die derzeit bei knapp 50.000 liegen, was einem Schnitt von 30/Tag entspricht.
    Zu Beginn des Fernstudiums ist die Motivation häufig sehr hoch, nimmt dann jedoch über den Verlauf des Studiums manchmal ab. Damit die Motivation am Ende nicht zu dünn ist und wie die Steine auf dem Bild drohen zusammenstürzen, ist ein regelmäßiger „Willenscheck“ hilfreich.

    Den gesamten Artikel aus der Welt am Sonntag gibt es hier, viel Spaß beim Lesen.
    2012-01-22-welt_am_sonntag-kann_ich_noch_nebenher-22-01-2012

  • Report from the OER-HE Project: Issues on team-based development

    Last autumn I have finalised the work package in the EU-funded project „Innovative OER in European Higher Education“ (OER HE). As promised in an earlier post, I am happy to share the following report with you and I am looking forward to any comments.
    Report OER and Team-based development

  • Forschung 2.0?!

    In der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung ZEIT ist ein kurzer Artikel zum Thema Forschung im Zeitalter von Web 2.0. In diesem Zusammenhang wurde ich gebeten, eine Stellungnahme zur Plattform „iversity“ zu geben.
    Nach Aufrufen der Seite kommt man angesichts der üppigen Sponsoren und Unterstützer in Form von ProfessorInnen ins Staunen. Genaueres Hinschauen offenbart jedoch einen etwas schiefen Eindruck. Ich wollte mich über die Lizenzbedingungen informieren und stieß dabei über folgendes:
    „Gebe ich Rechte an meinen Inhalten ab?
    Sie sind und bleiben selbstverständlich Urheber Ihrer urheberrechtlich geschützten Werke. Nach der Veröffentlichung von Inhalten auf iversity behalten Sie weiterhin alle Rechte, die Sie an Ihren Inhalten haben.“
    Eine eher tautologische Beschreibung (ich kann meine Urheberrechte nämlich gar nicht abtreten), die jedoch nichts aussagt über die Möglichkeiten zur Wieder- bzw. Weiterverwendung von Inhalten auf der Plattform. Denn im Gegensatz zum Urheberpersönlichkeitsrecht kann ich sehr wohl festlegen, was ich wem für welche Zwecke erlaube mit den von mir erstellen Materialien zu tun. Gut zu handhaben ist dies bei CreativeCommons. Leider findet man davon nichts bei „iversity“. Angesichts der enormen Bedeutung von Open Acess für die Wissenschaft – so hat beispielsweise das Deutsche Institut für Pädagogische Forschung (DIPF) am 14.06.2010 eine Open Access Policy verabschiedet (siehe hier) – ergibt sich dadurch der Eindruck, dass „iversity“ eher nicht an der Forschung interessiert sei. Was können das wohl für andere Interessen der Betreiber sein?? Ein Schelm, wer hier böses denkt angesichts der hohen Fördersummen für „iversity“.
    Ich bin mir auch nicht sicher, ob eine starre und abgeschlossene Plattform ein zukunftsträchtiges Modell für Forschung ist. Es gibt nicht nur eine Reihe guter Open Source Plattformen (Moodle, Sakai), sondern auch einen neuen weltweiten Trend weg von Plattformen hin zu offenen Lernumgebungen. Ein Beispiel hierfür sind die sogenannten Massive Open Online Course (MOOC) mit dem aktuell laufenden #change11.
    Insgesamt lässt sich daraus keine uneingeschränkte Empfehlung für „iversity“ ableiten. Schön wäre, wenn sich daraus eine Diskussion zum Thema Offene Bildung entwickeln können, wie sie z.B. hier zu beobachten ist.

  • Das Netz ausschöpfen oder: Scoop.it!

    Mit dem Web 2.0 Tool Scoop.it! kann jeder zum Journalisten werden. Gut geeignet zur multimedialen Materialzusammenstellung. Meine ersten Gehversuche habe ich gerade begonnen zum Thema „Offene Bildung“.
     
     

  • Persönlicher Lernplan P2PU

    Als Teil meines Forschungsprojekt im Bereich offener Bildungsressourcen nutze ich verschiedene offene Lernformate wie die P2P University. Innovativ daran ist, dass die aus der Pädagogischen Psychologie gut erforschten Modelle des selbstregulierten Lernens nun mit neuen Technologien in einer fördernden Art praktisch umgesetzt werden können. Dies ist zum Beispiel beim Beginn eines jeden Lernprozesses, setzen persönlicher Ziele, bei P2P University wird das Personal Learning Plan genannt, der Fall. Man ist hier also gezwungen, sich an die angebotenen Technologien angepasste Gedanken zu machen. Das spezifische Format verändert sicherlich auch die Art wie selbstgesteuertes Lernen realisiert werden kann.