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  • Kollegiale Beratung bei NachwuchswissenschaftlerInnen

    Die letzten beiden Tage verbrachte ich auf der Forschungswerkstatt Methoden, veranstaltet vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE). Im beschaulichen Bergisch-Gladbach wurden Forschungsprojekte aus laufenden Dissertationen und Habilitationen vorgestellt und ausgiebig diskutiert. Das Vorgehen ist im bewussten Gegensatz zu klassischen Tagungen, bei denen 4 Vorträge in 60 Minuten gestopft werden und für Diskussionen dann fünf (!!) Minuten reserviert sind, aber auch nur dann, wenn die Referentinnen und Referenten auch die Zeit einhalten. Bei manchmal 40 Folien ist das ein recht gewagtes Unterfangen.
    Die Forschungswerkstatt bietet Raum für wirklichen Austausch, da pro Beitrag mindestens eine Stunde Zeit vorgehalten wird. Dabei soll das Forschungsprojekt kurz und bündig eingeführt werden und dann durch offene Fragen eine Diskussion angeregt werden. Es geht also darum klar aufzuzeigen, wo die eigenen Unklarheiten sind. Dies ist bei sonstigen Fachtagungen nicht so möglich, da es hier hauptsächlich um den Nachweis wissenschaftlicher Qualität geht. Also: Ergebnisse präsentieren.
    Der Austausch erinnert etwas an die Kollegiale Beratung. Bei dieser Methode arbeiten beruflich Gleichgestellte an Problemstellungen und erarbeiten Lösungsmöglichkeiten. Die Beratung erfolgt nach strengen Regeln, so darf der „Klient“ z.B. nach der Falldarstellung sich nicht mehr in den Prozess einbringen. Auf der anderen Seite eröffnet es durch die geringen Voraussetzungen gute Lösungen, auch bei Menschen, die sich nicht gut kennen. Dies war auch bei der  Forschungswerkstatt der Fall. Aus ganz Deutschland kamen Teilnehmende und engagierten sich in sehr lebhaften Diskussionen. Dazu wurden die einzelnen Arbeitsgruppen exzellent moderiert (danke nochmals an Olaf Dörner).
    Schade nur, dass die Werkstatt nur einmal pro Jahr stattfindet, denn eine solche Veranstaltung bereichert sehr vielfältig die eigene Arbeit. Mein Forschungsprojekt habe ich übrigens so präsentiert.

    Präsentation Forschungswerkstatt DgFe 2012[slideshare id=11788548&w=425&h=355&sc=no]

  • …and the winner is….Willenstest!

    Lob und Anerkennung für die eigene Arbeit ist, aus Sicht der ideellen Forschers, ein kostbares Gut. Neben Artikeln, die von renommierten Zeitschriften angenommen werden, können auch Preise und Auszeichnungen das Herz erfreuen.
    Daher freue ich mich sehr über den Award in der Sonderkategorie Lernstrategien des eLearning Journals für den Willenstest. Seit 2007 ist der Test frei im Netz verfügbar und die hohen Zugriffszahlen von aktuell 52.293 [Stand 21. Februar, 13:28 Uhr] sprechen für sich.
    Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt:
    „Das Projekt erhält einen eLearning Award, weil diese innovative und frei zugängliche Art der Selbstevaluation schnell geht und wichtig für die persönliche Entwicklung ist. Die Ergebnisse helfen, eine der wichtigsten Fragen zu klären: wie motiviere ich mich selbst richtig. In Verbindung mit dem Strategiehandbuch ergibt sich hieraus eine reale Chance, ein besserer Lerner zu werden.“
    Das Strategiehandbuch beschreibt die Anwendungmöglichkeiten der verschiedenen Willenssstrategien auf anschauliche Weise. Es kann hier direkt oder hier (über Amazon) bezogen werden.
    Weitere Informationen zum Hintergrund und praktischen Nutzwert des Willenstest gibt es in diesem Video.
    Ein Interview zum Willenstest, produziert auf der Learntec 2011
    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=uGQi5B7gwVs]

  • Kann ich nebenbei noch studieren?

    dies ist die Frage, mit der die Welt am Sonntag in ihrer aktuellen Ausgabe einen Artikel überschreibt, der sich mit Motivation und Wille beschäftigt. Hintergrund ist der Willenstest, den wir vor knapp fünf Jahren ins Netz stellten zur Analyse individueller Motivation. Am Ende werden Strategien zur Verbesserung des Lernverhaltens vorgeschlagen, im Sinne von Inputs zur Reflexion.
    Das Fernstudium ist durch die räumliche Trennung und der damit hohen Eigenverantwortung der Studierenden geradezu prädestiniert für einen Willenstest. Entsprechend hoch sind auch die Teilnehmerzahlen, die derzeit bei knapp 50.000 liegen, was einem Schnitt von 30/Tag entspricht.
    Zu Beginn des Fernstudiums ist die Motivation häufig sehr hoch, nimmt dann jedoch über den Verlauf des Studiums manchmal ab. Damit die Motivation am Ende nicht zu dünn ist und wie die Steine auf dem Bild drohen zusammenstürzen, ist ein regelmäßiger „Willenscheck“ hilfreich.

    Den gesamten Artikel aus der Welt am Sonntag gibt es hier, viel Spaß beim Lesen.
    2012-01-22-welt_am_sonntag-kann_ich_noch_nebenher-22-01-2012

  • Report from the OER-HE Project: Issues on team-based development

    Last autumn I have finalised the work package in the EU-funded project „Innovative OER in European Higher Education“ (OER HE). As promised in an earlier post, I am happy to share the following report with you and I am looking forward to any comments.
    Report OER and Team-based development

  • Holiday Habits #change11

    We are approaching Christmas, only two more days and as we all are still participating in the MOOC #change11 I would like to take the opportunity to do a little research on cultural differences concerning Holiday habits.
    As you can see we have already fully decorated our Christmas tree to enjoy the illumination in dark evening hours.
    When do you decorate your Christmas tree and why? Has this changed over the years?
    I am curious to learn your experiences.
    Happy Holidays!